Autorin Petra Nabinger hält Ihr Buch "Frauen in Spitzenpositionen" inn der Hand und lächelt aus einem iPod heraus direkt in die Kamera. Es ist das Titelbild der ersten Folge der Staffel 6 von "Mutig und Klug fragt"

S06-E01 Autorin Petra Nabinger – Frauen in Spitzenpositionen

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Vera Lyko

Vera begleitet als systemische Coach und Business-Strategin Gründer:innen vor und während ihrer Existenzgründung. Sie ist seit 10 Jahren Projektmanagerin in der Automobilbranche - von der Fahrzeugentwicklung bis zum Vertrieb.

Frauen in Spitzenpositionen – das klingt nach einem erstrebenswerten Ziel, denn auch in 2025 brauchen wir weiterhin mehr Frauen in wichtigen und machtvollen Positionen. Frauen müssen dahin, wo Entscheidungen getroffen werden. Wo Machtverhältnisse neu verhandelt werden. Und dazu brauchen wir nicht nur Frauen als gute Vorbilder. Wir müssen alle überzeugen, dass es gut ist, diverse Perspektiven in Spitzenpositionen zu haben.

Frauen in Spitzenpositionen – das klingt nach einem erstrebenswerten Ziel, denn auch in 2025 brauchen wir weiterhin mehr Frauen in wichtigen und machtvollen Positionen. Frauen müssen auch dahin, wo Entscheidungen getroffen werden. Wo Machtverhältnisse neu verhandelt werden. Wo weitere Stellen besetzt werden. Und dazu brauchen wir nicht nur Frauen als gute Vorbilder. Wir müssen alle davon überzeugen, dass es für den Erfolg von Unternehmen, für die Gesellschaft, für jede und jeden Einzelnen gut ist, eine diverse Perspektiven in Spitzenpositionen zu haben. Frau Nabinger und ich sprechen über die Teilzeitfalle, die Quote, über Trump, über den Thomas-Zyklus und darüber, ob es überhaupt compliant ist, dass Frauen Frauen fördern. Ich danke Frau Nabinger für das anregende Gespräch.

Warum veröffentlichen erfolgreiche Frauen nicht einfach ihre Erfahrungen? Warum ist es auch 2025 immer noch mutig, als Frau in Führungsfragen den Mund aufzumachen? Über diese Fragen und mehr habe ich in dieser Folge von „Mutig und Klug fragt“ mit Frau Petra Nabinger gesprochen. Frau Nabinger ist Autorin, Bankkauffrau, Mutter von vier Kindern und Mitgründerin des Netzwerks Frauen in Führungspositionen der Sparkassenfinanzgruppe.

Vom Pseudonym zur FAZ: Frau Nabingers Weg als Autorin

Frau Nabinger veröffentlichte ihr erstes Buch unter Pseudonym, aus Angst vor Nachteilen im Job. Heute steht ihr Name auf dem Cover ihres achten Buchs, erschienen beim FAZ-Verlag: Frauen in Spitzenpositionen. Sie erzählt offen von ihrem Lebens- und Karriereweg mit Höhen und Tiefen: Es war eine große Herausforderung, nach fast zehn Jahren Familienmanagement, beruflich wieder Fuß zu fassen. Der Moment, als sie sich wie beim Monopoly-Spiel fühlte: „Geh zurück auf Los.“ Doch statt aufzugeben, fing sie an zu schreiben und machte damit auch anderen Frauen Mut.

Teilzeitfalle, Thomas-Kreislauf und die Quote: Wie verändern wir Strukturen?

Ein Schwerpunkt unseres Gesprächs ist der sogenannte Thomas-Kreislauf: Männer in Machtpositionen fördern Männer, die ihnen ähnlich sind. Dass diese Mechanismen immer noch wirken, erlebt Frau Nabinger immer wieder – und sie sagt klar: „Die Quote ist nicht gegen Männer, sondern für mehr Fairness.“ Besonders eindrucksvoll schildert Frau Nabinger eine Begegnung mit einer Managerin, die ihr unter vier Augen anvertraute, dass sie für ihre Karriere auf Kinder verzichtet habe. Ein Satz, der Frau Nabinger tief berührte und sie weiter anspornte, das Thema sichtbar zu machen.

Netzwerken als Schlüssel zur Karriere: Josefine fördert Josefine

Frau Nabinger beschreibt, wie aus einem Sparkassen-Mentoringprogramm das Netzwerk S-FIF entstand, das heute über 100 Frauen in Führungspositionen vereint. Dort entstehen echte Chancen: „Ich habe hier eine Position zu besetzen – kennt ihr jemanden aus dem Netzwerk?“ Das Pendant zum Thomas-Kreislauf, diesmal weiblich und offen gestaltet. Für Frau Nabinger ist klar: Netzwerken ist der Schlüssel – nicht nur für Frauen, sondern für alle, die in Führungspositionen möchten.

Vom Self-Publishing zur ersten Liga: Der Weg zum FAZ-Verlag

Was passiert, wenn der eigene Verlag plötzlich abspringt? Frau Nabinger erzählt ehrlich von diesem Rückschlag und wie sie es trotzdem geschafft hat, beim renommierten FAZ-Verlag unterzukommen. Ihr Tipp: „Vernetzen Sie sich!“ Auch bei der Verlagssuche sei das Netzwerk entscheidend gewesen – genau wie bei Führungspositionen. Für sie war dieser Schritt mehr als nur ein Karriereschritt: „Ich habe mich gefühlt, als würde ich von der Regionalliga in die erste Bundesliga aufsteigen.“

Sieben Schritte zur Buchveröffentlichung: Praxiswissen für Gründerinnen und Führungskräfte

Wir sprechen außerdem darüber, wie man überhaupt Autorin wird. Vom Konzept über die Verlagssuche bis hin zur Gestaltung und Vermarktung gibt Frau Nabinger Einblick in ihren Prozess und zeigt, warum Netzwerke und Durchhaltevermögen auch hier der Schlüssel sind. Ihr Tipp: Bereits mit einem klaren Konzept auf Verlagssuche gehen, Kontakte nutzen und frühzeitig klären, ob Self-Publishing überhaupt in Frage kommt.

Was bleibt von diesem Gespräch?

Frau Nabinger formuliert es selbst am stärksten: „Das Ziel ist, die Besten an die Spitze zu bekommen – und das darf nicht am Geschlecht hängen.“ Mit ihren Büchern will sie genau dazu beitragen: Junge Frauen ermutigen, sich nicht selbst auszubremsen und ihre Chancen zu ergreifen. Für Unternehmen bedeutet das: Vielfalt zahlt sich aus, nicht nur menschlich, sondern auch wirtschaftlich.

Mehr zu Frau Petra Nabinger gibt es unter: https://nabingers.de/petra/

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